Gesundheit & Genetik

Auf die Auswahl von Zuchthunden und die Auswahl von passenden Verpaarungspartnern nehmen viele Faktoren Einfluss. Gesundheitliche Aspekte, Wesenseigenschaften und natürlich auch die äußere Erscheinung finden hierbei Berücksichtigung, und zwar in genau dieser Reihenfolge. Jeder Züchter steht hier in der Verantwortung, die gesundheitliche Entwicklung seiner Zuchthunde, seiner Nachzuchten und auch der gesamten Rassepopulation zu beobachten und wenn nötig Risiko senkende Vorkehrungen zu treffen.

Die Ladies von der Waterkant

Die Ladies von der Waterkant

Unsere Zuchthunde werden vor der Zuchttauglichkeitsprüfung auf Patella-Luxation und erblich bedingte Augenerkrankungen inkl. Glaukom untersucht! Wir züchten nur mit Hunden, die diese Untersuchungen einwandfrei abschließen. Die Untersuchungen werden von Fachtierärzten durchgeführt. Darüber hinaus gibt es genetische Risikofaktoren, die sich negativ auf die Gesundheit der Nachzuchten auswirken können und die sich durch entsprechende Gentests bestimmen und steuern lassen. Hierzu gehören die genetischen Merkmale Dilution und Merle. Diese Gentests sind vor allem dann erforderlich, wenn Informationen über diese genetischen Merkmale der
Elterntiere fehlen.

Die Genetik der Hundezucht interessiert mich theoretisch wie praktisch. Sie ist die Grundlage für eine sinnvolle Anpaarung zweier Zuchthunde und für gesunden und wesensfesten Nachwuchs.

Für unsere Gesundheit nur das Beste!

Für unsere Gesundheit nur das Beste!

 

Wissen über die Genetik wurde in den letzten 10 Jahren durch engagierte ZüchterInnen für ZüchterInnen und HalterInnen gleichermaßen zugänglich. Dieses Wissen ermöglicht es nun auch Welpenkäufern, ihre Kaufentscheidung unter dem genetischen Aspekt (der natürlich nur einer von vielen ist) zu hinterfragen. So gibt es eine deutsche, öffentlich einsehbare Bolonka-Ahnendatenbank. Sie bietet einen Überblick über Züchter, Deckrüden und aktuelle Würfe. Genetische Werte wie der Inzucht- und der Ahnenverlustkoeffizient können hier für den eigenen Bolonka oder einen möglichen neuen Welpen berechnet werden. Der Inzuchtkoeffizient sollte kleiner als 10 % und der Ahnenverlustkoeffizient größer als 70 %. Auch kann der Stammbaum des eigenen Hundes viele Generationen zurückverfolgt werden.

Außerdem gibt es eine Webseite, die über Fell und Farbe des Bolonka informiert. Sie beschreibt nicht nur die verschiedenen Fellfarben und Fellstrukturen, sondern stellt auch die zugehörigen Erbgänge dar.